Erdbestattung

Weit verbreitet ist die traditionelle Erdbestattung in einem Sarg. Hierbei ist es üblich, dass der Sarg des/der Verstorbenen an der Aussegnungshalle des jeweiligen Friedhofes aufgebahrt wird.

Im Anschluss an die Trauerrede wird der Sarg mit einem Kondukt zur Grabstelle begleitet. Die Leitung der Beerdigung erfolgt meist durch einen kirchlichen Beistand oder durch einen freien Trauerredner. Bei kirchlichen Trauerfeiern kann zuvor auch ein Gottesdienst in der Kirche gefeiert werden.

Generell besteht die Möglichkeit, falls nötig, dass Sie eine neue Grabstelle in Ihrer Wohnortgemeinde erwerben. Natürlich können Sie aber auch in einer bereits bestehenden Familiengrabstätte die Bestattung durchführen. Bei einem Grabneukauf können Sie zwischen einem Wahl,- oder Reihengrab wählen (je nach Friedhof). Beim Wahlgrab können Lage und Größe je nach Friedhofsatzung bestimmt werden.

Beim Reihengrab ist dies nicht möglich. Der Erwerb des Nutzungsrechtes an einer oder mehreren Wahlgrabstätten ist auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt, kann jedoch verlängert werden. In der Regel muss das Nutzungsrecht schon dann verlängert werden, wenn in einer mehrstelligen Grabstätte eine weitere Bestattung erfolgt. Erforderlich ist dann die Nachzahlung der Gebühr für alle Grabstätten der jeweiligen Grabeinheit (zwei oder mehrere Stellen) auf die gesetzliche Ruhefrist des Friedhofes. Diese kann bei den Friedhöfen je nach Bodenverhältnissen unterschiedlich sein (bis zu 30 Jahren).